Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Musikwissenschaft, einseitig bedruckt, Note: 1,3 , Humboldt-Universität zu Berlin (Forschungszentrum populäre Musik ), 22 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Wie kommt musikalischer Erfolg im Musikbusiness konkret zustande? Wie lassen sich Einflussgrößen der Popularität beschreiben und charakterisieren? Diese Arbeit untersucht modellhaft anhand dreier Superstarphänomene der frühen 1970er Jahre, der Partridge Family, der Jackson Five sowie der Rockband Pink Floyd, welche Netzstruktur musikalischer, sozio-kultureller, medial-technologischer und ökonomischer Faktoren gerade diese drei Probanden so überaus erfolgreich hat werden lassen. , Abstract: Wie entstehen musikalische Hits? Was macht einen bestimmten Song-Titel so immens erfolgreicher als seine Konkurrenten? Warum stürmen bestimmte Nummern die Hitparaden, währende andere nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit schlicht untergehen? Um dieses Netzsystem der Popularität zu entschlüsseln, reicht kein Blick auf das isolierte Notenmaterial im Gegenteil. Es gibt nun mal keine versteckte Tonabfolge, keinen Wunder - Rhythmus und auch keine Spezial -Harmoniekette, die einen Titel zum garantierten Superhit machen könnten. Diese Arbeit analysiert mit Fokus auf das historische Referenzsystem der frühen 70er Jahre exemplarisch, welche tiefer liegenden Einflussfaktoren hinter dem Erfolg dreier ausgewählter Künstlergruppen stehen. An den Beispielen der Partridge Family, den Jackson Five sowie der Rockband Pink Floyd wird aufgezeigt, das jeder der Probanden seine ganz eigene Einbettung in die kulturellen Gefüge aufweist. Dabei wirkt ein komplexes Netzwerk sozialer, kultureller, politischer wie technologischer Faktoren auf das Ergebnis ein. Popularität, so eine weitere Kernessenz, entsteht durch die gezielte Vermarktung im Vorfeld aufgeladener Subströmungen. Alle drei Künstlergruppen passieren dabei ihren individuellen Filterungsprozess, um Massenkombatibilität zu erreichen. Aussondiert werden dabei stets die emanzipatorischen Elemente, die die bestehenden Systemstrukturen zu stark angreifen und verändern könnten. Wie das genau funktioniert, zeigt diese Arbeit im Detail auf. Popmusikalischer Erfolg ist letztlich kein Mythos, sondern kann mit Hilfe des entsprechenden Analyserahmens nachvollzogen und greifbar gemacht werden. Verlag GRIN Verlag Autor Oye, Thorsten…mehr Infos zu diesem Produkt
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